Hummeln helfen

Jeder kennt sie, jeder mag sie: Hummeln. Diese flauschigen Wildbienen gehören zu unseren wichtigsten Bestäuberinsekten. Eine Arbeiterin fliegt bei fast jedem Wetter während ihrer 18-stündigen Schicht bis zu 1000 Blüten an und das schon ab einer Temperatur von 2° C.

Traurige Bestandsentwicklung

In Baden-Württemberg leben momentan 29 verschiedene Arten, tragischerweise geht es nur 14 Arten relativ gut, der Rest hat es bereits auf die Rote Liste der bedrohten Tierarten geschafft. In Deutschland und vielen anderen Ländern stehen Hummeln daher unter Naturschutz.

 

Wie bedroht Hummeln inzwischen auch in Baden-Württemberg sind, veranschaulicht folgende Graphik.

Mehr als 50% unserer heimischen Hummel-Arten sind inzwischen gefährdet!

Für die Bedrohung unserer Hummeln werden drei Faktoren verantwortlich gemacht:

  • Nist- und Nahrungsraum: aufgrund ungünstiger Landnutzung sind zahlreiche Lebensräume verloren gegangen.
  • Hummeln sind anhängig von einem Verbund mehrerer Lebensräume (Teillebensraum Nistplatz und Nahrungsraum). Dieses Mosaik findet sich inzwischen immer seltener in unserer Landschaft.
  • Ihre Abhängigkeit von Nektar- und Pollenquellen über mehrere Monat.

 Gerade beim letzten Punkt kann jeder und jede von uns direkt helfen. Unter der Rubrik Was kann ich für Hummeln tun? erfahren Sie mehr dazu.

 

 

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