Unsere Forderungen aus dem Volksbegehren Artenschutz wurden Gesetz + + + + + + + Taschenbegleiter Vögel im Kaiserstuhl und Vögel im Taubergießen erhältlich! + + + + + + + Projekte: Erfolgreicher Projektabschluss zu grenzüberschreitendem Artenschutz am Oberrhein - siehe ‚Ramsar Artenschutz am Oberrhein‘

Reitclub 99 tut etwas für unsere Fledermäuse

Letztes Jahr zeichnete Beate Hippchen den Reitclub 99 am Mundenhof in Freiburg wegen seiner etwa 40 Schwalbennester mit der Schwalbenplakette aus, die Badische Zeitung berichtete.

 

Immer wieder kann man abends in der Reithalle Fledermäuse fliegen sehen. Im August wurde auf dem Boden eine noch junge Zwergfledermaus gefunden, die gepflegt und gerettet werden konnte – in der Reithalle gibt es also eine Wochenstube für Zwergfledermäuse. Das Engagement des Reitclubs 99 für die Fledermäuse hat Beate Hippchen jetzt mit der Fledermausplakette belohnt – der Fernsehsender TV Baden Süd war dabei und berichtete.

Brief an Minister Hauk: Insekten schützen!

Bisherige Förderung von Blühflächen schadet mehr als zu nutzen

In einem Brief an Landwirtschaftsminister Hauk kritisieren der NABU Südbaden, der BUND Südlicher Oberrhein und die Grünen im Landkreis Emmendingen die Förderpraxis der einjährigen Blühflächen (FAKT E2.1 und E 2.2). Der Grund: Die Förderung schreibt vor, dass die ausgebrachten Pflanzen vor Beginn des nächsten Frühjahrs entfernt, gemulcht oder eingearbeitet werden müssen. Viele Insekten überwintern aber entweder als Ei, Larve oder Puppe am Pflanzenstängel und finden so den sicheren Tod! Die Unterzeichnenden fordern daher die Förderung einjähriger Blühflächen einzustellen und sie nur in fachlich begründeten Einzelfällen zu erlauben. Zudem kritisieren die Verbände, dass Samenmischungen als "insektenfreundlich und regional" im Umlauf sind, die dieses Prädikat nicht verdienen. Sie erhoffen sich vom Minister eine Zertifizierung, um Saat-gut, das aus reinen Marketingzwecken ausgebracht wurde, zu verhindern.

Brief an Minister Hauk
Forderung: Einstellen der Förderung einjähriger Blühflächen nach den aktuellen Kriterien
2020_Brief an Minister Hauk.pdf
Adobe Acrobat Dokument 997.1 KB

NABU Insektensommer: Zählung vom 31. Juli bis 9. August

Eine Stunde Sechsbeiner zählen und so der Natur helfen

Vom 31. Juli bis 9. August findet  die zweite Zählung des NABU-Insektensommers statt.  Eine Stunde lang sollen sich alle interessierten Menschen Zeit nehmen und zählen, was da kreucht und fleucht. Warum  ist eine zweite Zählung nötig? Weil jetzt andere Insekten zu finden sind, als bei unserer ersten Zählung im späten Frühjahr.  So wird bei der zweiten Zählung zum Beispiel die Blaue Holzbiene erwartet oder auch der Schwalbenschwanz. Der Marienkäfer steht wieder im Fokus, wie bereits bei der ersten Zählung. Gibt es mehr heimische Marienkäfer, wie den Siebenpunkt, oder sind es inzwischen mehr Asiatische? Solche Zahlen interessieren uns, weil wir anhand dieser unsere Naturschutzmaßnahmen besser ausrichten können. Daher: Gerne mitmachen, es ist auch für Laien geeignet!

Mehr Infos finden sich auf der Internetseite unseres Bundesverbandes hier  Dort ist auch ein Insektentrainer zu finden, um Arten bestimmen zu können, sowie Zählhilfen und weitere Tipps.

Warum findet man im Juli so viele tote Hummeln?

Unsere Expertin erklärte das Phänomen in der Stuttgarter Zeitung

Der ein oder andere hat es sicher schon gesehen: Im Juli lassen sich massenweise tote Hummeln unter Linden finden, v.a. unter Silberlinden. Lange Zeit hatte man die Bäume in Verdacht schädlich für die Tiere zu sein. Doch inzwischen weiß man, nicht die Linden sind das Problem, sondern eine ausgeräumte Landschaft. Hummeln finden schlicht nichts zu essen und suchen in ihrer Verzweiflung im Juli ihre letzten möglichen Nahrungsquellen auf, die Linden. Doch dort reicht das Nahrungsangebot oft nicht aus und sie sterben.

 

Wer mehr wissen will: Unsere Hummelexpertin Sarah Adelmann wurde von der Stuttgarter Zeitung zu dem Thema interviewt. Der Artikel wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Er ist in der Ausgabe vom 6.7. der Stuttgarter Zeitung zu finden.

NABU Südbaden im ARD Buffet

Am 16. Juni wurde ein ausführliches Interview mit Sarah Adelmann in der Sendung ARD Buffet ausgestrahlt. Dabei ging es um das Thema Hummeln und insektenfreundlicher Garten. Die überwältigende Resonanz auf die Sendung hat uns sehr gefreut und gezeigt, wie wichtig dieses Thema für viele Menschen ist.

>> Hier gehts zur Sendung der ARD

NABU Südbaden auf Facebook

... und bei Instagram:

Die neuen Taschenbegleiter Vögel

Taubergießen und Kaiserstuhl!