+ + + + + + + Projekte: Erfolgreicher Projektabschluss zu grenzüberschreitendem Artenschutz am Oberrhein - siehe ‚Ramsar Artenschutz am Oberrhein‘</>

Die Bremgartener Wiesen

Rettung für einen einmaligen Lebensraum

Wie eine Naturoase in einer intensiv bewirtschafteten Ackerwüste liegen die Bremgartener Wiesen. 250 Hektar – das entspricht  einer Fläche von rund 350 Fußballfeldern – stellen die größte zusammenhängende Falchland-Mähwiese in Baden-Württemberg dar.

Durch die Pacht eines größeren Teil der Wiesen hat der NABU Südbaden endlich die Möglichkeit durch eine naturverträgliche Bewirtschaftung und Pflege die z.T. verlorengegangene Artenvielfalt und wertvolle Lebensräume zurückzuholen und zu sichern.

Kein Wohnmobilpark am Windgfällweiher!

Jetzt bei der Online-Petition unterschreiben

Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass auf einem an den Windgfällweiher angrenzenden Waldgebiet ein 3 ha großer Wohnmobilpark mit 115 Stellplätzen nach amerikanischem Vorbild angelegt werden soll.

Dabei stellt der Windgfällweiher einen wertvollen Lebensraum für viele, teilweise stark bedrohte Tier- und Pflanzenarten dar. So sind einige Verlandungsflächen als flächenhaftes Naturdenkmal und FFH Gebiet ausgewiesen und Amphibien wandern im Frühjahr zur Paarung von den Winterquartieren mehrere Kilometer zum Windgfällweiher - eiin wichtiger Laichplatz für Erdkröte, Grasfrosch und verschiedene Molcharten.

Der geplante Wohnmobil-Park stellt einen erheblichen Eingriff in dieses sensible und schützenswerte Gebiet dar.
Unterstützen Sie den Widerstand gegen die Vernichtung von wertvoller Natur und Landschaft am Windgfällweiher!  Hier geht's zur Petition.

Keine Seilbahn im Taubergießen

Brief an Winfried Kretschmann

Unser Vorsitzender des NABU Südbaden, Martin Neub, hat einen Brief an den Ministerpräsidenten geschrieben, in dem er ihn auffordert, die Pläne einer Seilbahn über das Taubergießen aufzugeben. "Die Querung des Taubergießen durch die Seilbahn, bleibt für den NABU inakzeptabel. Das Gebiet ist einer der letzten Rückzugsräume für die Natur am Rhein. Urwaldartige Auenwälder, stehende und fließende Gewässer, Uferzungen, Wiesen und Halbtrockenrasen beherbergen unzählige Tier- und Pflanzenarten. Allein etwa 220 verschiedene Vogelarten wurden hier nachgewiesen."

 

Er verwahrt sich in dem Brief an Kretschmann auch gegen den Vorwurf, die Naturschutzverbände hätten, als sie gegen das Projekt votierten, nicht genau gewusst, um was es ginge. Angesichts der großen Nord-Süd-Ausdehnung des Gebiets sei es nicht möglich, eine Seilbahn zu bauen, ohne das Gebiet zu queren. Dies wurde den Umweltverbänden im Rahmen eines Gesprächs mit dem Europapark bestätigt.

Pressemitteilung_Brief_Kretschmann_Taubergießen_Seilbahn
2020-11-25 Taubergießen.pdf
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Reitclub 99 tut etwas für unsere Fledermäuse

Letztes Jahr zeichnete Beate Hippchen den Reitclub 99 am Mundenhof in Freiburg wegen seiner etwa 40 Schwalbennester mit der Schwalbenplakette aus, die Badische Zeitung berichtete.

 

Immer wieder kann man abends in der Reithalle Fledermäuse fliegen sehen. Im August wurde auf dem Boden eine noch junge Zwergfledermaus gefunden, die gepflegt und gerettet werden konnte – in der Reithalle gibt es also eine Wochenstube für Zwergfledermäuse. Das Engagement des Reitclubs 99 für die Fledermäuse hat Beate Hippchen jetzt mit der Fledermausplakette belohnt – der Fernsehsender TV Baden Süd war dabei und berichtete.

Brief an Minister Hauk: Insekten schützen!

Bisherige Förderung von Blühflächen schadet mehr als zu nutzen

In einem Brief an Landwirtschaftsminister Hauk kritisieren der NABU Südbaden, der BUND Südlicher Oberrhein und die Grünen im Landkreis Emmendingen die Förderpraxis der einjährigen Blühflächen (FAKT E2.1 und E 2.2). Der Grund: Die Förderung schreibt vor, dass die ausgebrachten Pflanzen vor Beginn des nächsten Frühjahrs entfernt, gemulcht oder eingearbeitet werden müssen. Viele Insekten überwintern aber entweder als Ei, Larve oder Puppe am Pflanzenstängel und finden so den sicheren Tod! Die Unterzeichnenden fordern daher die Förderung einjähriger Blühflächen einzustellen und sie nur in fachlich begründeten Einzelfällen zu erlauben. Zudem kritisieren die Verbände, dass Samenmischungen als "insektenfreundlich und regional" im Umlauf sind, die dieses Prädikat nicht verdienen. Sie erhoffen sich vom Minister eine Zertifizierung, um Saat-gut, das aus reinen Marketingzwecken ausgebracht wurde, zu verhindern.

Brief an Minister Hauk
Forderung: Einstellen der Förderung einjähriger Blühflächen nach den aktuellen Kriterien
2020_Brief an Minister Hauk.pdf
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