Natur in der Ortenau bekommt Verstärkung

Natur und ihre Helfer*Innen vom NABU bekommen offizielle Unterstützung.

Als Ehrenamtskoordinator wird Markus Kauber aus Kehl die fünf Ortenauer NABU Vereine betreuen. Neben fachlichen Themen wird es auch um organisatorische Fragen wie Mitgliedergewinnung, Fördermittelakquise, Hilfe bei Stellungnahmen und interne organisatorische Abläufe gehen. Vorerst ist sein Arbeitsplatz mit einer halben Stelle im Bezirksbüro in Freiburg angesiedelt. Es war allerdings ein besonderer Wunsch der Ortenauer, dass eine lokale Präsenz geschaffen wird, um kurze Wege zu ermöglichen. Hierfür soll mittelfristig ein Büro in Offenburg gefunden werden. Der 48-Jährige ist selbst ehrenamtlich aktives Mitglied und Fledermausreferent des NABU Kehl-Hanauerland e.V. „Als Forstwirt bin ich in der IT und Erneuerbaren Energien-Branche gelandet und freue mich nun über die Möglichkeit, meine Leidenschaft auch beruflich umsetzen zu können. Dass mit der Entscheidung zur Vergrößerung des NABU Bezirks Südbaden nun auch das Naturschutzgebiet Taubergießen zu meinem Arbeitsbereich gehört, ist natürlich ein ganz besonderes Bonbon,“ so Markus Kauber. Aktuell stehen die Organisation eines Motorsägenlehrgangs für die Biotoppflege und das Kennenlernen aller Beteiligten ganz oben auf der Agenda.

Ausgezeichnete Hilfe für Fledermäuse

Jürgen Hurst aus Breisach hat ein Fledermausfreundiches Haus geschaffen

Für die Schaffung von Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten für Fledermäuse an seinem Haus in Breisach hat Jürgen Hurst die Auszeichnung "Fledermausfreundliches Haus" erhalten - überreicht von Daniel Klein (li) und Beate Hippchen (re). Die dafür übrreichte Plakette wird bald an einer Außenwand der Gebäude angebracht und soll andere Hausbesitzer und Naturfreunde animieren, sich mit diesen interessanten und liebenswerten Insektenjägern der Nacht zu beschäftigen und für Ihren Schutz zu sorgen.

Staufermedaille für Dr. Martin Neub

Ministerpräsident Kretschmann ehrt Dr. Martin Neub

Große Taten verdienen höchste Anerkennung: Für sein langjähriges und außerordentliches Engagement für den Naturschutz wurde NABU-Ehrenmitglied Dr. Martin Neub am 12. Mai 2022 in Emmendingen stellvertretend von Landrat Hanno Hurth mit der Staufermedaille ausgezeichnet.

 

Der NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel gratulierte und dankte dem Geehrten anlässlich der feierlichen Übergabe für seinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz: „Martin Neub versteht es auf hervorragende Weise, Menschen für die Natur zu begeistern. Wie wichtig Initiativen sind, die Landesgrenzen überwinden und Brücken zwischen Menschen bauen – wie Martin Neub dies beim Aufbau der Naturschutzstation am Taubergießen in Kooperation mit der LPO gelungen ist – sieht man gerade aktuell.“ Der Biologe gründete zuletzt in einer ehemaligen Zollstation an der Rheinfähre bei Kappel-Grafenhausen das NABU-Naturschutzzentrum Taubergießen und trägt durch die enge Kooperation mit der französischen Partnerorganisation des NABU zu einem länderübergreifenden Austausch bei.

 

Paten gesucht für Blühfelder am Tuniberg

Die Freiburger NABU-Gruppe hat im Frühjahr 2020 eine Blühfelder-Patenschaftsprojekt begonnen und wächst: 2021 blühten auf bereits ca. 7 Hektar ehemaliger Maisfelder mindestens 30 bestäuberfreundliche Blumen, darunter 23 mehrjährige Wildkräuter. 2022 könnte die Fläche auf 10 Hektar anwachsen.
Dazu werden weitere Patinnen und Paten gesucht, die mit ihrem Beitrag den Fortbestand der bestehenden Blühfelder sichern und neue einzusäen helfen!

Folgen Sie diesem Link, für weitere Informationen zum Patenschaftsprojekt..

 

Die Bremgartener Wiesen

Rettung für einen einmaligen Lebensraum

Wie eine Naturoase in einer intensiv bewirtschafteten Ackerwüste liegen die Bremgartener Wiesen. 250 Hektar – das entspricht  einer Fläche von rund 350 Fußballfeldern – stellen die größte zusammenhängende Falchland-Mähwiese in Baden-Württemberg dar.

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Ein neues Interreg-Projekt mit dem NABU Südbaden

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