B 31 West - kein Straßenbau durchs Niedermoor

Nur noch fünf Prozent von Deutschlands ehemaligen Moorflächen sind erhalten.
Nur noch fünf Prozent von Deutschlands ehemaligen Moorflächen sind erhalten.

In Sachen B 31 West vertritt der NABU die Auffassung, dass der Weiterbau dieser Bundesstraße verkehrspolitisch nicht sinnvoll und auch aus umwelt- und naturschutzfachlicher Sicht abzulehnen ist. Eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung im Raum Freiburg besteht bereits ab der Autobahnabfahrt Bad Krozingen. Durch entsprechende Lenkungskonzepte könnte der Verkehr Richtung Frankreich über die Autobahnabfahrt Bad Krozingen geleitet und die Ortschaften am Südrand des Kaiserstuhls dadurch entlastet werden.

Die geplante B 31 West ginge mitten durch das Wasenweiler Ried, das letzte große Niedermoorgebiet in der Breisgauer Bucht. Die Zerstörung von Mooren ist für das Klima katastrophal. Zehn Prozent aller weltweiten CO2-Emmissionen stammen aus geschädigten und zerstörten Mooren. Moore zu erhalten und zu renaturieren bedeutet, mit hoher Effizienz gleichzeitig Natur- und Klimaschutz zu betreiben,. Der NABU versteht überhaupt nicht, weshalb im Jahr 2011 ernsthaft geplant ist, in ein Moorgebiet wie das Wasenweiler Ried einzugreifen. Die wertvolle Landschaft zwischen Kaiserstuhl und Tuniberg muss aus Gründen des Klimaschutzes und aus Gründen des Naturschutzes von diesem überflüssigen Straßenbauprojekt verschont bleiben.

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